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Montag, 22. Juli 2013

Schwagers Garten nochmal....


Heute waren wir noch mal bei Schwager und Schwägerin zu Besuch! Diese Mal hatte ich eine andere Kamera mit, nämlich meine Fuji S8100. Meine Samsung S85 macht auch sehr schöne Bilder, nur hat sie keinen Sucher. Und wenn die Sonne so richtig vom Himmel strahlt kann man auf dem Display nur wenig bis gar nichts erkennen und muss beim Fotografieren so ungefähr ins Blaue zielen.

Die Fuji hat einen elektronischen Sucher, das heißt das das Displaybild im Sucher abgebildet wird. Im Prinzip also kein richtiger optischer Sucher, aber wenn man da hinein schaut sieht man wesentlich mehr, auch bei strahlendem Sonnenschein. So konnte ich mich also wesentlich besser auf den Bildaufbau, die Belichtung, Fokussierung usw. konzentrieren.

Mein Schwager hat als optischen Blickfang zwei Sonnenscheiben im Garten. Ich kannte so etwas vorher gar nicht, habe aber nun gelesen dass sie auch Sonnenfänger heißen und auch bei trübem Wetter und im Dunkeln leuchten. Leider hatte ich bisher noch nicht die Gelegenheit das nachzuprüfen. Sicher auch ein sehr schöner Anblick und ein schönes Motiv, das aber wahrscheinlich nicht so einfach zu fotografieren ist. Dazu wäre sicher ein Stativ erfor- derlich.



Wenn man im Garten steht sieht man zuerst mal nur eine bunte Vielfalt um sich herum. Es ist schwierig sich auf Einzelheiten zu konzentrieren, und deren Schönheit zu entdecken und zu genießen. Die Kamera ist ein hervor- ragendes Werkzeug um aus dieser bunten Vielfalt einzelne Schönheiten heraus zu picken um sie dann später am PC zu bewundern.



Eine Gruppenaufnahme pflanzlicher Schönheiten lenkt das Auge auf diese besondere Art. Schade nur das ich mich so schlecht auskenne und sie nicht beim Namen nennen kann.


So viel Schönheit muss natürlich noch einmal im Detail gezeigt werden.


Auch von den nun folgenden Blumenschönheiten fehlt mir leider der Name. Bedauerlich, aber zum Bewundern ist der Name ja nicht unbedingt erforderlich.


So viele Blumen locken natürlich auch Insekten an. Ich hätte gerne Schmetterlinge fotografiert, aber die waren mir heute zu flatterhaft. Bevor ich die Kamera scharf gestellt hatte waren sie schon wieder weg. Andere Honig-Samm- ler ließen sich aber in keinster Weise von einem Hobby-Paparazzi stören.


Auch in der Insektenwelt haben die Kleinen es nicht leicht. Die Großen suchen sich die besten Plätze aus und machen den Kleinen klar dass sie hier nichts zu suchen haben.


Die Blumen die ich jetzt noch zeigen möchte habe ich schon mal gezeigt. Heute lagen sie aber in einem besonde- ren Licht- und Schattenspiel, deshalb war mir das noch mal eine Aufnahme wert.


Mitten im Busch versteckte sich eine einzelne Blüte. Verstecken gilt nicht dachte ich mir, und holte sie fotogra- fisch ans Licht.


Ja, das war es jetzt aber erst mal  an Bildern. Es war ein schöner Tag, aber sehr heiß. Auf der Arbeit muss ich oft in der Nähe von Öfen arbeiten die mit bis zu 1000 °C Material aufheizen. Genau so kam es mir vor als ich da im Garten in der Sonne stand. Wir mussten im Ort noch etwas besorgen, und da es nicht weit war gingen wir zu Fuß. Dabei nutzen wir aber jeden Schatten aus der sich bot, wechselten dazu auch sie Straßenseite, denn in der Sonne war es echt unerträglich.

Dazu kam noch meine momentan schlechte Verfassung, als wir auf dem Rückweg waren wurden mir schon die Knie weich und ich merkte wie mir immer "schwummeriger" wurde. Den Rest des Tages haben wir dann im Schatten verbracht. Schade das unser Wetter immer so extrem ist. Oft ist es mies, und wenn es mal schön ist, ist es gleich so schön dass man es kaum ertragen kann.

Freitag, 19. Juli 2013

Flowerpower in Schwagers Garten

Wenn wir den Bruder meiner Frau, also meinen Schwager, besuchen gehört ein Gang durch den Garten zum fes- ten Programm. Besonders groß ist er nicht, eher klein aber fein, aber besonders liebevoll gepflegt. Und so gibt es meistens etwa zu entdecken. Beim letzten Besuch hätte ich gerne Mohn in voller Blüte fotografiert. Leider hatte aber kurz zu vor ein starker Regen dem Mohn die Blütenblätter abgeschlagen. Mit dem Mohn war es also nichts. Aber es gibt ja noch andere Blumen und beim jetzigen Besuch hatte ich mehr Glück.


Die Namen der Blumen kenne ich leider nicht. Aber die Hauptsache ist doch dass sie schön sind, oder?




Meine Spiegelreflexkamera hatte ich dieses mal nicht mit, im Moment ist mir das manchmal zu viel Kram. Aber meine Samsung S85 macht ja auch keine schlechten Bilder. Allerdings gibt es da schon mal Probleme mit der Farbechtheit wenn man Blumen fotografiert, besonders wenn die Farbe Rot im Spiel ist. Der Rot-Kanal der Auf- nahme wird meistens hoffnungslos überbelichtet, so dass die Farben verfälscht werden. und feine Nuancen in den hellen Bereichen zusammen geklatscht werden. Ich habe einiges ausprobiert um dem entgegen zu steuern. Dabei hat es sich als beste Methode herausgestellt die Belichtungskorrektur, so die Kamera eine hat, nach unten zu regeln, und falls dann Bereiche zu dunkel werden diese mit der Bildbearbeitung aufzuhellen. Für das nächste Bild habe ich den vollen Bereich der Belichtungskorrektur nach unten hin ausgenutzt. Bei meiner Samsung ist das -2.


So sieht die Rose dem Original schon ziemlich ähnlich. Übrigens habe ich ein bisschen geschwindelt. Zwei der Bilder sind nicht direkt aus dem Garten, sondern aus dem Umfeld. Ob mein Schwager wohl merkt welche, und falls ja weiß wo ich die Bilder aufgenommen habe? ;-)

Freitag, 10. Mai 2013

Spam-Probleme, aber trotzdem Frühling

Leider habe ich seit einiger Zeit ein Spam-Problem. In zwei meiner älteren Beiträge werden englische Texte ver- öffentlicht, die oft gar nichts mit dem Post oder dem Blog zu tun haben. Jeder davon endet mit dem Versuch mich auf eine Website mit immer anderm Namen zu locken.

Ich habe sie immer gelöscht, aber da es gar nicht aufhört habe ich die Kommentare vorläufig erst mal auf Modera- tion eingestellt.

So etwas vermiest einem leider schon mal das Internet-Leben. Aber den Frühling und den Spaß daran können sie mir damit nicht vermiesen:


Da ist mir doch jemand während des Fotografierens ins Bild gelau... ...ääh geflogen. Unerhört sowas!




Blümchen auf der Wiese:




Weiterhin allen die mich und/oder meinen Blog mögen einen wunderschönen Frühling!

Montag, 8. Oktober 2012

Motivsuche mit der LED-Handlampe


Wenn ich etwas suche, und es partout nicht finden kann hilft mir oft ein Trick: Ich verdunkele den Raum und bege- be mich mit einer Taschenlampe auf die Suche. Meistens stelle ich dann fest, dass ich an dem was ich suche schon mehrmals vorbei geschaut habe. Ich habe es einfach aus der Vielfalt der Dinge vor meinen Augen nicht he- raus filtern können. Dadurch das ich mein Sichtfeld auf den Lichtkreis der Taschenlampe beschränke, werde ich durch Dinge die sich außerhalb des Kreises befinden, nicht mehr abgelenkt. Und schon sehe ich viel klarer.

Im Baumarkt entdeckte ich vor einiger Zeit eine LED-Handlampe mit 24 weißen LEDs. Allerdings kostete sie fast 6 Euro, und da ich leichte Probleme habe mich von meinem Geld zu trennen, nahm ich erst mal keine mit. Aber ir- gendwie ging sie mir nicht aus dem Kopf. Und als meine Frau mal wieder los fuhr um sich mit einer Freundin im Cafe, das sich im Eingangsbereich des Baumarkts befindet, zu treffen, bat ich sie mir die Lampe mit zu bringen. Und das machte sie dann auch.

Das ich diese Lampe gerne haben wollte hatte natürlich einen Grund. Wer mich kennt wird es sicher ahnen: Einen fotografischen! Ich wollte nämlich meinen Taschenlampentrick für die Motivsuche verwenden. Ich hatte nicht gleich Zeit, aber heute Abend war es soweit. Ich wartete bis es dunkel war, und zog dann mit Handlampe und Taschen- lampe los. Ob sich die Motivsuche gelohnt hat liegt natürlich im Auge des Betrachters.







Wer es mal selber ausprobieren möchte, sollte folgendes beachten:
 
Ich habe es (noch) nicht ausprobiert, aber ich bin davon überzeugt dass solche Bilder im Automatik-Modus nicht gelingen werden. Die Kamera versucht ja alle Bilder gleichmäßig hell zu machen, sie wird also versuchen die dunklen Bereiche aufzuhellen, wodurch dann die hellen Teile überstrahlen und an Zeichnung verlieren.
 
Man sollte aber zumindest den P-Modus verwenden. Wer sich gut auskennt, und so etwas an seiner Kamera hat, darf es natürlich gerne im Av- oder M-Modus versuchen! Aber da nicht jede Kamera so etwas hat bleibe ich mal beim P-Modus.
 
Der P-Modus ist ein Automatik-Modus in dem man einige Möglichkeiten zum Eingreifen hat. Zum Beispiel kann man einstellen wie die Kamera die Belichtung misst. Normalerweise ist, wie in der Automatik, der Mehrfeldmodus eingestellt. Das ganze Bild wird bei der Messung berücksichtigt, und wie schon beschrieben möglichst ausgeglichen belichtet. Mit der Spot- oder Selektivmessung, je nachdem was die Kamera hat und was am besten klappt, wird erreicht dass nur der Teil des Bildes gemessen wird der im Lichtkreis der LED-Lampe liegt, der Rest bleibt dunkel.
 
Falls der Teil im Lichtkreis zu hell oder zu dunkel wird, kann man das ausgleichen indem man bei der Belich- tungskorrektur einen Minus- (wenn zu hell) oder Plus-Wert (wenn zu dunkel) einstellt.
 
Letztendlich kann man das Bild natürlich noch in der Bildbearbeitung aufwerten, aber das zu beschreiben würde hier zu weit führen.

Dienstag, 4. September 2012

Übungsbilder in Garten, Wiese und Wald

Heute war ich im Garten um ein wenig mit der Kamera zu üben. Plötzlich kam eine Libelle, setzte sich auf diesem abgebrochenen Stengel in Positur und ließ sich geduldig fotografieren. Muss wohl ein Weibchen gewesen sein! ;-)




Meine anderen Übungsobjekte waren dagegen eher langweilig! Einen Apfel zu fotografieren ist ja schließlich keine Kunst. Die Gefahr das er davon fliegt ist jedenfalls nicht sehr hoch. Gut, er könnte herunter fallen, aber die Wahr- scheinlichkeit das er das gerade in dem Moment tut wenn ich ihn fotografiere ist wohl eher gering.


Um einen fallenden Apfel zu fotografieren braucht man unendliche Geduld. Man darf keinen Moment in der Auf- merksamkeit nachlassen, und muss im entscheidenden Moment im Bruchteil einer Sekunde scharf stellen und auslösen.


Man kann natürlich auch die Kamera auf ein Stativ stellen, die Entfernung manuell einstellen, die Selbstauslöser-Serienfunktion z. B. auf 10 Bilder stellen, und wenn sie dann die 10 Bilder aufnimmt einen Apfel vor der Kamera mehrmals hoch werfen und wieder auffangen. Wenn man Glück hat, hat man dann ein passendes Bild in der Serie. Wenn nicht versucht man es halt noch mal! ;-)

Ein schönes Blümchen stellte sich mir auch in den Weg. Sogar mit Besucher!




Zur Zeit wird auf dem Nachbargrundstück geheut. Deshalb liegt da eine Menge getrocknetes Gras herum.



Keine dramatischen Motive, aber zum Üben langt es. Zweck des Übens war es verschiedene Lichtsituationen in den Griff zu bekommen, so dass keine ausgefressenen Lichter (nur weiß) oder abgesoffenen Tiefen  (nur schwarz) im Bild sind.

Scheint auch ganz gut geklappt zu haben. Sogar tief im Wald!